Tag 3 eines Roadtrips, wir hatten alle mehr schlecht als recht geschlafen, auch unsere Zimmer Genossin sah alles andere als erholt aus. Nach einem sehr netten Plausch mit ihr machten wir uns dann fix fertig und begaben uns auf die Suche nach einer Kaffeemaschiene für Dominic und Sebastian. Da die Küche unvorstellbar gestunken hat wollten wir uns also lieber auf ein Starbucks verlassen, was es jedoch in Illfracombe nicht zu geben schien
daher blieb es bei einem überteuerten, dafür aber schlechten Kaffee und einem Lidl Kuchen zum Frühstück
Der letzte Blick entschädigte jedoch ein bisschen:
Nächster Planmäßige Stop war nun Bath, der alten Römischen Thermenstadt. Dazwischen:
Hier angekommen waren wir auch wirklich beeindruckt von der Architektur, die ganze Stadt schien wie aus einem Guss, alles in gelben Sandstein gehalten und auch absolut ordentlich, kein Dreck in den Straßen, keine hässlichen Hintergassen, rundum ein schöner Ort… Aber mehr auch nicht
als wir alle Sehenswürdigkeiten durchhatten und Dominic fast dazu überging in Shoppingsucht zu verfallen entschlossen wir uns früher als geplant nach Bristol aufzubrechen. Hier hatten wir für die Nacht ein Zimmer im Best Western gebucht, um nach der Schlappe der letzten Nacht auch mal etwas upper Class zu nächtigen
>> Bilder FOLGEN noch ;o(
In Bristol angekommen machten wir das, was wohl jeder gerne in einem Hotelzimmer tun würde: Eine Kissenschlacht
Dann zogen wir in die Stadt und ich zeigte den beiden meine Lieblingsplätze in Bristol, wie den Brandon Hill, und wir entschlossen uns für ein Abendessen im Cosma, was wohl eine Englische Asia Restaurant Kette is. Hier gab es ein gemischt asiatisches Buffet und allein der Nachtisch war die 12 Pfund wert:
Danach gingen wir dann noch auf einen echten Pub Abend ins Woods und fielen Nachts irgendwann erschöpft und ich denke ich kann von mir auf alle schließen doch recht glücklich ins Bett. Am nächsten Morgen, nachdem ich mir vorwürfe anhören musste ich hätte Dominic fast aus dem Bett geworfen nachts, was absolut gelogen ist ;D, gingen wir dann zum Frühstück. Fast das komplette engliche Programm, bis auf Black Pudding und Mushrooms, trotzdem denke ich das beste Frühstück das wir haben konnten:
Nun gings los zum letzten Teil der Reise: Stonehange. Und es regnete… nicht der typische englische Niesel Regen, es Regnete RICHTIG… Viel Englischer Regen und wir waren Klatschnass bevor wir überhaupt drin waren. Aber irgendwie empfand ich es als ganz stimmig, es passte zu dieser uralten Kultstädte, von der eigentlich niemand mehr weiss wofür sie einmal gut war. Ich fand die Führung ziemlich intressant und es war jeden Tropfen wert ;D
>> Bilder FOLGEN noch ;o(
Da wir noch etwas Zeit hatten und Dominic auch schon immer einen Oxford University Kaputzen-Pullover besitzen wollte machten wir noch einen Bogen über Oxford. Dieses Städtchen hat schon seinen besonderen flair mit den vielen Colleges und Studenten, ein bisschen wie Hogwarts
Nun kam der anstrengendste Teil der Tour, zurück nach Stansted… Wir steckten ewig im Stau… trotz Navigationstips endeten wir ca 2 Stunden später als geplant in Stansted und somit wurde aus dem gemeinsamen ausklang in London nichts mehr. Ich hatte meinen Bus schon verpasst und musste den Stansted express in die Stadt nehmen, wo ich gerade so noch meinen Bus nach Winchester bekam.
Musikalisch machen Razorlight den Abschluss mit einem Beatles Cover, also absolut englisch
Was nach insgesamt 1512km bleibt sind Erinnerungen und Photos, Cheerio
















